Beschwerden & Anwendungsbereiche

Rückenschmerzen – zuerst einordnen, dann behandeln

Ob in der Lendenregion, entlang der Brustwirbelsäule oder über den Schulterblättern: Rückenbeschwerden führen die meisten Menschen zu uns. Der erste Schritt ist immer die Einordnung – muskulär oder abklärungsbedürftig.

Wie Rückenspannung entsteht

Die Muskulatur, die den Oberkörper aufrecht hält, ist ständig im Einsatz – im Sitzen besonders, weil ihr der Wechsel zwischen Anspannung und Erholung fehlt. Kommt einseitiges Heben und Tragen dazu, verhärten einzelne Stränge dauerhaft. Typisch sind ein steifer Morgen, ein Ziehen beim Aufstehen und ein brennendes Gefühl gegen Abend. Solche Beschwerden sind manuell gut erreichbar. Etwas anderes sind Schmerzen, die in ein Bein ausstrahlen oder mit Taubheit einhergehen – dann ist nicht die Muskulatur das Thema.

Therapeutischer Ansatz

Wie wir vorgehen

Nach der Abklärung folgt der Tastbefund; erst wenn klar ist, welche Stränge verhärtet sind, wird gearbeitet. Die therapeutische Massage bearbeitet diese Stellen mit gehaltenem Druck. Die klassische Massage kommt zum Zug, wenn der ganze Rücken gespannt ist, ohne dass ein Punkt heraussticht. Kehren die Beschwerden trotz mehrerer Behandlungen zurück, wechseln wir zur Bindegewebsmassage. Und wenn der Befund nicht muskulär wirkt, sagen wir das statt weiterzubehandeln.

Hinweis

Plötzlich einschiessender, heftiger Rückenschmerz, Ausstrahlung in Beine oder Arme, Taubheit, Kribbeln, Kraftverlust, Blasen- oder Darmstörungen oder Beschwerden nach einem Sturz gehören umgehend ärztlich abgeklärt. Eine Massage stellt keine Diagnose.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Rückenschmerzen und therapeutische Massage.

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